Feuerwehr Eudenbach




Waldjugendlager

Ausbildungswochenende von den Jugendfeuerwehren der Löschgruppe Eudenbach und der Verbandsgemeinde Asbach in einem Waldjugendlager in Stadtkyll/Eifel vom 05.05.2006 bis 07.05.2006.
Die Jugendfeuerwehr der Stadt Königswinter Löschgruppe Eudenbach veranstaltete zusammen mit der Jugendfeuerwehr der Verbandsgemeinde Asbach ein Ausbildungswochenende in einem Waldjugendlager in Stadtkyll/Eifel vom 05.05.2006 bis 07.05.2006.

Mit über 50 Personen bestehend aus ca. 40 Jugendfeuerwehrmänner und Jugendfeuerwehrfrauen im Alter zwischen 10 - 18 Jahren sowie den Jugendwarten, stellv. Jugendwarten und Betreuern mit Partner starteten wir am Freitag den 05.05.2006 bei strahlendem Wetter in die Eifel. Nach zweistündiger Fahrt kamen wir in dem Waldjugendlager an und nach kurzer Erklärung durch den Leiter des Lagers konnten die uns zugeteilten Hütten bezogen werden.


Natürlich mussten auch die mitgenommenen Lebensmittel und andere Sachen aus den Fahrzeugen ausgeräumt (??) und entsprechend verstaut werden. Danach wurde durch die beiden Jugendwarte Stefan Hombeuel (Eudenbach) und Manfred Cochem (Asbach) die Hüttenordnung verlesen und die Jugendlichen darauf hingewiesen wie sie sich an diesem Wochenende zu verhalten haben.

Dieses Waldjugendlager besteht aus ca. 20 Blockhütten die jeweils mit 8 Personen in Doppelbetten belegt werden können, für diese Hütten gibt es eigene Sanitärgebäude mit Toiletten, Wasch, und Duschgelegenheiten. Für Familien mit Kinder gibt es Blockhütten mit zwei abgetrennten Wohneinheiten und eigenen Sanitärbereich.

Natürlich gibt es dort auch fest eingerichtete Küchen mit den dazugehörigen Aufenthalts,- und Schulungsräumen (die beiden Köche Joe Stupp und Ingo Zimmermann hatten alle Hände voll zu tun um die ganze Truppe satt zu bekommen).

Nach dieser Einführung wurde die gesamte Gruppe zusammengetrommelt um sich untereinander kennen zu lernen. Die beiden Gruppen haben zwar schon viel gemeinsam unternommen wie Übungen, Zeltlager usw. aber jedes Jahr wechseln immer wieder Jugendfeuerwehrleute in den Aktiven Dienst und es werden neue in die Jugendfeuerwehr aufgenommen.

Danach wurde es Zeit zum Abendessen und wie schon erwähnt haben uns die beiden Köche das ganze Wochenende gut versorgt.

Nach einem speziell aufgestellten Plan waren dann für das Spülen, für die Reinigung der Sanitärgebäude und für das Sauberhalten unseres Lagerbereiches immer andere Jugendliche eingeteilt.

Nach dem Abendessen wurde das Lagerfeuer entzündet, was an einem solchen Wochenende nicht fehlen darf.

Anschließend war eine gesellige Runde am Lagerfeuer und es hatten sich schnell einige Gruppen zusammengefunden die sich entsprechend beschäftigten mit Fußball spielen, Musikhören usw.


Am Samstag 06.05.2006 gab es gegen 8.00 Uhr Frühstück, danach war die nächste Gruppe mit Spülen, Reinigen der Sanitärgebäude und Aufräumen unseres Lagerbereiches beschäftigt. Gegen 9.30 Uhr wurde sich zu einem Gruppenfoto gesammelt und dann die einzelnen Gruppen aufgeteilt um mit der Ausbildung zu beginnen.

Die einzelnen Stationen setzten sich aus Erste Hilfe, Knoten und Stiche, das Arbeiten mit dem Tragetuch, der Rettungstrage, den Funkgeräten, der Saugpumpe und Saugleitungen und den Leitern in der Feuerwehr zusammen.

Dort wurde den Jugendlichen die Aufgaben der einzelnen Bereiche vermittelt, wie man mit welchen Geräten und Material bei einer Übung oder evtl. später in der aktiven Wehr in einem Einsatz arbeitet.

Jede Station war mit einem oder zwei Ausbilder besetzt und dauerte mit einer Mittagsunterbrechung bis ca. 16.00 Uhr.

Praktisch und theoretisch wurde gelernt






Als kleine Stärkung gab es Kuchen (als Überraschung für das Geburtstagskind Stefan Kohl, Jugendwart der Verbandsgemeinde Asbach) und andere Süßigkeiten.


Danach konnten die Jugendlichen bei einer Einsatzübung (Flugzeugabsturz auf ein Kleinlastwagen) ihre gesammelten Erfahrungen unter Beweis stellen denn alle Bereiche die am Tage ausgebildet wurden, waren in diese Übung mit eingebaut. (Retten von Verletzten, deren Versorgung und Betreuung, Wasserentnahme von einem offenen Gewässer mit einem Löscheinsatz, regelmäßiger Funkverkehr der einzelnen Trupps mit einem Einsatzleitwagen usw.).




Nach erfolgreicher Arbeit fuhren wir zurück zum Lager um uns bei Grillfleisch und Grillwurst und kühlen Getränken zu stärken. Denn die Nacht war für die Jugendlichen und Betreuer noch nicht zu Ende. Es wurde ein Plan erstellt wobei von 22.30 Uhr bis 6.30 Uhr jede Stunde eine andere Gruppe mit 4 Jugendlichen die Nachtwache übernehmen musste. Hierbei wurde ausgerüstet mit Funkgerät und Lampe die nähere Umgebung erkundet und mögliche Situationen an die Lagerleitung durchgegeben. Die Jugendwarte und Betreuer hatten natürlich ihren Spaß in einer gemütlichen Runde am Lagerfeuer.

Am Sonntag gegen 8.00 Uhr gab es Frühstück wobei einige Jugendliche aber auch Betreuer noch schwer von Müdigkeit?? geprägt waren. Natürlich waren auch wieder Jugendliche mit dem Spülen und Reinigen beschäftigt.



Danach wurden die einzelnen Hütten wieder aufgeräumt und gesäubert und die Sachen zum Verladen bereitgestellt. Nun stand ein Marsch durch den nahen Wald auf dem Programm wo auch alle Jugendlichen mit einigen Betreuern teilnahmen. Nach einer Stunde wieder im Lager angekommen verstauten die Jugendlichen ihre Sachen in die einzelnen Fahrzeuge um danach zu Mittag zu essen.


Nach dem Mittagessen wurden die Jugendlichen in ein Nahe gelegenes Hallenbad gefahren, wo vier Betreuer als Aufsichtspersonen mit dabei waren. Die übrigen Teilnehmer konnten so den Lagerbereich fertig aufräumen, säubern und die restlichen Sachen verstauen. Gegen 16.00 Uhr fuhren wir dann gemeinsam wieder Richtung Heimat, wobei in den Fahrzeugen schnell Ruhe einkehrte. Gegen 18.00 Uhr erreichten wir wieder Eudenbach und jeder war froh nach einem solchen Wochenende wieder zu Hause zu sein.


Nun gilt es nochmals einem herzlichen Dank zu sagen an die Jugendwarte, die Betreuer und deren Partner, aber natürlich auch noch einmal an unsere beiden Köche Joe und Ingo die alle zu dem Gelingen dieses Ausbildungswochenendes beigetragen haben.


Text: Raimund Parke

Fotos: Stefan Hombeuel, Raimund Parke, Sebastian Klein



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